14-21.04.2012
Sardiniens Westen - Fr├╝hlingswandern am Meer und in den Bergen
Per Pedes Wanderwoche

Zwar konnten wir vom Monte Timidone aus, all unsere nächsten Wanderungen beobachten, aber wir konnten noch nicht erahnen was auf uns zu kam…

Der Überraschungseffekt war grandios!

Besonders nachdem wir einige Stunden gelaufen sind, in dieser “Winnetou Koulisse” ohne zu erahnen, dass das rauschende Meer ganz in der Nähe war, und plötzlich dieses unglaubliche Geräusch, dieser salzige Duft… dieser verrückte Blick ins blaue, durch diese Kliffartigen Felsen.

Wir hätten Stunden dort verbringen können, einfach beobachten, einatmen und sein lassen…

 

Am nächsten Morgen, Porto Ferro und hinauf zur Torre Negra, überall blühender Wolfsmilch und unglaubliche andere Macchia Düfte, Himmel und Meer mit dramatischen Zügen. Und dann ging es dem Strand entlang bis zur Torre Bantine Sale mit vielen Mittagsblumen, so kitschig rosa und echt wie Plastikblumen…

Und dann hinauf und hinab, immer dem Meer entlang, durch Cala del Turco, Cala del vino, mit hinreissende Meeeresblicke. Und beim Pic Nik mit Pecorino sardo und Cannonau-Wein, blickte auch die Sonne grandios hervor. Dann ging es weiter bis zur Torre del Porticciolo. Wir haben vieles über Warnsignale erfahren bei Pirantenanfälle.

Drei Meter hohe Wellen beim Torre del Porticciolo, aber wir hatten eine Meeresnixe unter uns, und mussten sie sogar zurückrufen damit sie nicht in den Wellenrausch verschwindete.

Und dann überraschten uns Claudio und Roberto mit Prosecco und Osterkuchen, und wurden so richtig verwöhnt.

 

Bei der Cala della Puntetta, in der Nähe der grossartigen Felsspitze Capo Caccia hat unser dritter Wandertag begonnen. Gott sei Dank, hatten wir unseren einheimischen Guide Claudio mit uns, sonst wären wir mit schwierigkeit durch die Macchia gelaufen bis zur Torre della Pegna. Dort oben grandioses Panorama zur Punta Cristallo, Isola Piana und das weitgreifende Meer. Windig war es, furchtbar windig, aber auch furchtbar wunderschön… Am Nachmittag dann Punta del Giglio, mit seinen Festungen des zweiten Weltkrieges, auch dort hätten wir den ganzen Nachmittag verweilen können, denn von dort aus sieht man die ganze Bucht von Porto Conte, Capo Caccia, bis nach Alghero… einfach wunderschön.

 

Am nächsten Tag ging es dann ins Landesinnere, wo uns Roberto mit seinem Minibus geführt hat.

Auf dem Plateau des Monte Minerva, der Hügel der Jagtgöttin, haben wir unglaublich viele Orchideen beobachten können, und vieles über die Korkverarbeitung erfahren.

Am Nachmittag ging es dann weiter zu Fuss unter einige Regentropfen dem Meer entlang bei der Torre Argentina. Wunderschöne Unterkunft in Bosa in den Turmartigen Häuschen.

 

Auf Mufflonsuche wollten wir in der Region Montiferru, es hätte eine grosse Rundtour werden sollen, wenn uns das Gewitter und das Wasser nicht eingeholt hätten. Aber toll, dass wir gerade in der Nähe der Geierkäfige waren, so hatten wir ein Dach über dem Kopf beim dem Gewitter.

Trotz beste Ausrüstung, mussten wir die Tour wegen dem Gewitter aufbrechen, so sind wir nach Santu Lussurgiu gefahren und haben kostbar gegessen.

Am Nachmittag dann haben wir einiges über Abbardente erfahren, über Schnäpse und Distillate.

 

Der Letzte Tag, mit dem Geier-Spezialist Antonello, auf Geierbeobachtung bei einer Hochplateau-Wanderung mit unglaublichen Ausblick aufs Meer und den unternommenen Wanderungen der vorherigen Tagen. Also Panorama von Capo Caccia, über Alghero bis Bosa und hinauf zum Montiferru.

Antonello hat uns sehr viel über diese Greifvögel erklärt, über Bruutpare die in der Region Bosa ihr Nest bauen. Wir konnten sie auch im Flug vor unseren Augen beobachten… Unglaublich wie diese riesigen Vögel (sie haben nähmlich 2.90 m Flügelspannweite) die hinaufsteigende Thermik im Flug ausnutzen.

Mit dieser Wanderung ging unsere Woche auf Sardinien zu Ende, denn am Nachmittag ging es zum Hafen bei Porto Torres, wo das Schiff wartete für Genua.

 

Toll haben wir es auf diese Tour gehabt, dank auch an all den Leuten auf Sardinien, die es ermöglicht haben. Das Wetter hat auch mitgespielt. Besten Dank an Allen für diese tollen Erlebnisse.

Auch mir, wie mir eine Teilnehmerin vom Herzen geschrieben hat, wird alles was wir erleben und erfahren durften, in der nächsten Zeit weiterhin begleiten…

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