27.03.2010
Frühlingserwachen und Flora im Südtessin
Wir waren eine grosse Gruppe: 18 Personen, 19 mit mir.
Was konnte man erwarten von eine Industrieregion die von der Bahn und mehrere Autobahnen durchquert ist?
Sobald wir am Laveggio Fluss entlang gelaufen sind, haben wir gemerkt wie sich die Natur dort unbekümmert entwickelt, erste Frühlingsboten: Busch-Windröschen und Bär-Lauch soweit das Auge schauen konnte. Aber wir wollten die Hundzahnslilie sehen, die nur in diese Region und in Genf vorkommt, und wir mussten noch mehr laufen um sie am Wegrand zu entdecken. Inzwischen hatten wir den Teich in der Zone Colombera erreicht, ein, nach WWF genannten Smaragdgebiet, ein Lebensraum für gefährdete Tiere und Pflanzen. Jemand von der Gruppe hatte Geduld und konnte somit, die einheimische Schildkröte Emys orbicularis beobachten.
Nicht nur Natur haben wir erlebt, sondern auch Kultur und Lebensart im Mendrisiotto: Weinanbau, Landesgut-Leben, Zucht des Seidenwicklers, Tabak-Anbau, Botta Architektur, Projekt VEL (Elektroautos), Valmorea Eisenbahn…
Und dann haben wir sie plötzlich gesehen: die Hundzahnslilie! Zuerst eine einzige, dann viele, alle gleich, aber doch alle so verschieden. Unsere Tour ist in Stabio zu Ende gegangen, wir sind viel gelaufen, haben viel gesehen und waren vom schönen Frühlingswetter im Südtessin gesegnet.
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