12.09.2019 - 15.09.2019
Hotel-Trekking Verzascatal auf alten Pfaden
Per Pedes Trekking

Das Valle Verzasca ist sicher eines der bekannteren Tessiner Täler. Die imposante Staumauer am Teileingang mag ein Grund dafür sein. Die  im Mittelalter erbaute Römerbrücke bei Lavertezzo sicher ein anderer.

Die allermeisten Wanderer bleiben am Talboden kleben, folgen dem Flusslauf und freuen sich auf das nächste, ohdochso typische Grotto. Nichts gegen den Talgrund, nichts gegen Grotti und schon gar nichts gegen den Flusslauf – die Verzasca mit ihren blauschimmernden Pools ist wirklich etwas vom Schönsten, was die Wanderschweiz hergibt. Rückt man aber nur ein ganz klein wenig ab von der Talroute und verlässt die Verkehrsader, steigt zu den vielen Alpsiedlungen auf rund 900 Metern hinauf, oder überwindet kurz ruppig eine Steilpassage zu einer versteckten Hochebene in einem der vielen Seitentäler, – dann tritt man in eine ganz andere Welt ein. In die spezielle Welt der Bergbauern, die im Valle Verzasca vor allem aus steilen Gneisfelsen und schmalen Heuwiesen besteht. Eine raue Welt, in der um jeden Quadratmeter Weideland Jahr für Jahr gerungen werden musste, wo Hab und Gut andauernd von Lawinen, Murgängen, Felsstürzen und vielem anderen bedroht war und die karge nutzbare Fläche hunderte, wenn nicht tausende zur Auswanderung trieb. Die wenige nutzbare Fläche war zudem über ein sehr grosses Gebiet verteilt. So lagen die Winterfelder der Talbewohner oftmals über 20 Kilometer weit von den Sommerwiesen entfernt. Und der Höhenunterschied dieser beiden Fixpunkte des Jahresrhythmus lag oftmals bei mehr als 2000 Höhenmeter. Wer diese vier Tage vom Taleingang bis Talende bei Sonongno mitwandert, wird das Verzascatal künftig mit anderen Augen sehen. Und das, obwohl man in komfortablen Hotels nächtigt und sogar das grosse Gepäck transportiert wird.

Details und Anmeldung:

Per Pedes Bergferien

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